Persönliche Schutzbekleidung (PSA)

Aufbau und Funktionsweise

In früheren Zeiten bestand die PSA aus speziell ausgerüsteter Baumwolle oder aus Leder. Heute werden mittlerweile High-Tech Fasern für deren Herstellung angewendet Zu diesen hochwertigen Spezialfasern zählen u.a. Aramidfasern wie Nomex und Kermel.
Aramidfasern bestehen aus aromatischen Polyamiden und zeichnen sich durch eine extrem hohe thermische Beständigkeit aus.
In vielen PSA werden Nässesperren verwendet die den Träger vor Wind und Nässe, aber auch vor verschiedenen Chemikalien schützen können (Goretex).
Durch zusätzliche Applikationen auf dem Gewebe wird der Sicherheitsaspekt erhöht. Hierzu gehören in erster Linie Reflexionsmaterialien (z.B. Scotchlite). Hierbei handelt es sich um ein Reflexmaterial, was speziell für Warnschutzkleidung entwickelt wurde.

Rechtsvorschriften und Richtlinien

Die Problematik der PSA ist in eine Vielzahl von Vorschriften, Richtlinien und Normen definiert. So finden sich viele Hinweise auf die PSA in vielen Vorschriften.

Auszug aus der DIN EN 469:

In der DIN EN 469 wird die Beschaffenheit von Feuerschutzbekleidung festgelegt. Dabei wird natürlich mehr Gewicht auf z.B. das Brennverhalten und die chemische Beständigkeit gelegt. In dieser Richtlinie werden auch Bedingungen für Pflege, Benutzungseigenschaften, zusätzliche Sicherheitsanforderungen und Kennzeichnung festgelegt.
Für die Hersteller ist die HuPF (Herstellungs- und Prüfbeschreibung für eine universelle  Feuerschutzbekleidung) maßgebend. Die HuPF gilt als technische Spezifizierung der bislang geltenden DIN EN 469. Hier werden die Anforderungen hinsichtlich der Werkstoffe, Größen Ausführungen und Kennzeichnung sowie entsprechende Prüfverfahren festgelegt.

Pflegehinweise

Für die Pflege der PSA muss das Waschverfahren immer auf das schwächste Material abgestimmt werden. Hierzu gehören Reflexstreifen, die auch nach vielen Wäschen immer noch bestimmte Reflexwerte erfüllen müssen, auch  Nässesperren sollen nach mehrmaligem waschen noch dicht sein.

Diese Materialien dürfen nicht:

        Grob mechanisch behandelt werden z.B. Drahtbürsten oder Schleifpapier
        In Lösemittel Fleckentferner oder Desinfektionsmittel eingeweicht werden
        Gleichmäßig beschichtet werden mit z.B. Öl, Farben, Lederspray.